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Foto: DornHarfe
Die Harfe bietet viele Musiziermöglichkeiten: Sie kann begleitende Funktion einnehmen, etwa zum Gesang oder zu Soloinstrumenten im Kammermusikbereich, in der Folklore oder im großen Orchester. Sie kann aber auch als Soloinstrument dienen. Für Anfänger ist die Hakenharfe das geeignete Instrument. Erlernen kann das Instrument jeder, der Freude am lieblichen Klang hat. Auch für Kinder ab dem Schulalter ist es möglich, Harfe zu spielen, da dieses Instrument dem kindlichen Körper keine Kraftanstrengung abverlangt. Die Anschaffung ist nicht billig: Eine neue Hakenharfe kostet etwa € 2000,00. Es gibt aber Möglichkeiten, Instrumente zu mieten, was zumindest für Anfänger, die sich nicht sicher sind, ob sie dabei bleiben, eine Alternative darstellt. Beim späteren Kauf wird die Miete meist angerechnet.
Bilder aus dem ägyptischen Kulturbereich belegen, dass es dieses Instrument schon vor Jahrtausenden in verschiedenen Ausformungen gab. Die Harfe, die wir heute kennen, stammt in ihrer Urform aus Irland. Sie gelangte im 10. Jahrhundert über Schottland und Wales auf den Kontinent. Im 17. Jahrhundert wurde die Mechanische Harfe entwickelt: die Irische Folkloreharfe oder Hakenharfe. Drehbare Haken erhöhen oder erniedrigen die Stimmung der Saite um einen Halbton. Im 18. Jahrhundert hatte man den Einfall, dazu die Füße des Spielers einzusetzen. Nun wurde die Tonhöhe durch Pedaltritt verändert. Die Einfach Pedalharfe war entstanden. Man kennt sie auch unter dem Namen "Tiroler Volksharfe". Die Königin der Harfen ist die Konzertharfe mit zweifach veränderbarer Pedalfunktion, auch Doppel-Pedalharfe genannt.