Zukunft gestalten
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Foto: KuhmannCello
Das Violoncello gehört zur Geigenfamilie, obwohl seine Proportionen nicht ganz dieselben sind wie bei der Violine. Beim Spielen wird es zwischen den Knien gehalten und durch einen verstellbaren Dorn in eine bequeme Höhe gebracht. Es gibt dreiviertel, halbe und viertel Größen, so dass schon ein sechs- bis siebenjähriges Kind die Töne greifen kann. Allerdings braucht ein Cellist eine größere Spannweite in den Fingern als ein Geigen- oder Bratschenspieler. Alles was man auf den kleineren Streich-instrumenten spielen kann, geht auch auf dem Cello. Es hat einen besonders weichen und warmen Ton und eignet sich genauso gut als Solo- wie als Orchesterinstrument. Ein früher Unterrichtsbeginn ist sinnvoll, denn so entwickelt sich auch eine enge Bindung zum Instrument. Das Spielen erfordert ein gutes Gehör und eine ausgefeilte Motorik und es muss, wie bei allen Streichinstrumenten, mit jahrelanger kontinuierlicher Übung gerechnet werden. Ist ein gewisses Niveau erreicht, dann bietet sich immer das gemeinsame Musizieren an, sei es in einem Streichorchester oder in in anderen Formationen.