Ohrwurm entwickelte sich aus einer 1978 in der Musikschule Schriesheim gegründeten Schülermusikgruppe. Unter der Leitung von Hans-Dieter Schotsch spielte das Ensemble alte Musik, Folklore und Popstücke mit Mandolinen, Gitarren und Bass. 1983 war dann ein Wendepunkt: Nachdem H.D.Schotsch sich intensiv mit Folkloretanz beschäftigte, entwickelte Ohrwurm unter dem Einfluss vorwiegend osteuropäischer Folklore seinen eigenen Sound und spezialisierte sich immer mehr auf Tanzmusik. Im Laufe der Jahre etablierte sich das Ensemble im südwestdeutschen Raum als Live-Musikgruppe für Folkloretänzer.
Seit 1987 produzierte Ohrwurm im 2-Jahre-Rhythmus Schallplatten, bzw. Kassetten und CDs, und konnte sich über diese Tonträger in ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Holland einen Namen machen. Konzerte, Rundfunksendungen und Mitwirkung bei Fernsehsendungen in ZDF und ARD machen die Gruppe auch außerhalb der Tanzszene zu einem Begriff. Das Ensemble umfasste zeitweise 13 Mitglieder mit den Instrumenten: Mandolinen, Violinen, Block- und Querflöten, Klarinette, Harfe, Gitarre Akkordeon, Percussion, Kontrabass, Solo- und Chorgesang. Für Tänzer verfügte Ohrwurm ständig über ein Repertoire von über 150 Titeln aus ca. 25 Ländern (hauptsächlich Europa, Israel).
2003 trat das Ensemble erstmals unter dem Namen Floreo in Musica in Kostümen und historischen Instrumenten auch mit alter Musik von Mittelalter bis Barock auf. Mit Schauspielern, Gauklern und einem erzählenden Mönch wurde das große Musikspektakel "Ein Küssgen in Ehren" mehrfach erfolgreich aufgeführt.
Seit 2007 tritt Ohrwurm nur noch selten und auch nur bei besonderen Anlässen auf. Weiterhin alte Musik machen die vier Mitglieder Sylvia Hoyer-Schotsch, Susanne Fitzer, Diethard Heß und H.D.Schotsch, alle Lehrkräfte der Musikschule Schriesheim, unter dem Namen Bianco Fiore.
Weitere Informationen unter der Homepage
www.folkloretanz-ohrwurm.de