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Allerley Kurzweyl
mit Literatur, Theater & Musik
2. Lesenacht am 21.11.03 um 20:00 Uhr
In vorbildlicher Zusammenarbeit
statt Konkurrenz starteten die Stadtbibliothek, die VHS,
die Musikschule und "Ute's Bücherstube" die
2. Lesenacht im Schríesheimer Schulzentrum.
Thomas Michael, Frank Röger, Hans-Dieter Schotsch
und Regine Hindorf wählten diesmal das Thema "Historischer
Roman - Mittelalter/Reformationszeit" aus. Der geladene
Buchautor Guido Dieckmann, bekannt durch seine Roman
"Luther", der auch als Vorlage für den z.Z.
laufenden gleichnamigen Kinofilm diente, las an diesem Abend
aus seinen Werken. Auch die Veranstalter stellten ihre Lieblingsbücher
vor und lasen kurze Passagen daraus.
Wie schon bei der Krimi-Nacht im letzten Jahr gab es auch
diesmal wieder neben der Literatur Musik und Schauspiel
zum Thema. Die Spielleute "Ohrwurm" unter
Leitung von H.D.Schotsch und die Komödianten der Schauspielgruppe
"Palette" spielten Teile aus ihrem vor kurzem
erfolgreich uraufgeführten Programm: "Liebeslieder
aus dem Mittelalter und der Reanaissance". Mit Kostümen
und historischen Instrumenten wie Drehleier, Schlüsselfidel,
Laute, Gambe, Mandolinen, Krummhörnern, Flöten,
Percussion u.a. sowie Solo- und Chorgesang und Sketchen
wurde das Thema Liebe aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Sachkundig durch dieses Thema führte ausgerechnet ein
Mönch, der selbst vieles erlebt zu haben behauptete
und im Kloster außer der Bibel noch viele verbotene
Bücher studierte und so zum Fachmann auf diesem Gebiet
reifte. Neben diesem umfangreichen Programm, das bis weit
nach 23 Uhr dauerte, gab es aber auch die Gelegenheit, durch
die Bibliothek zu streifen, Bücher auszuleihen, am
Verkaufsstand Bücher zu erwerben oder Schriesheimer
Wein und Brezeln zu konsumieren. Wer gerne selbst im Stile
der Zeit gewandet kommen wollte, war dazu herzlich eingeladen.
Auch die Mitarbeiter der Bücherstube sowie der Stadtbibliothek
wurden mit Kostümen aus dem Theaterstück "Käthchen
von Heilbronn" ausgestattet. Vor allem Frau Krämer
und ihren Helferinnen sei hierzu herzlich Dank gesagt.
Musikspektakel im Zehntkeller am Sa. 25.10.2003
"Ein
Küssgen in Ehren..., Liebeslieder von Mittelalter bis
Barock" , so
lautete das neueste Programm der Spielleute OHRWURM, das
anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der
Musikschule einstudiert wurde. Alte Instrumente, Kostüme,
Schauspieler und ein Jongleur vervollständigten das
bunte Geschehen, das zeitgemäß passend in dem
alten Gewölbekeller das Publikum erfreuen sollte. Genau
genommen besteht das Ohrwurm-Ensemble auch schon seit 25
Jahren, denn schon kurze Zeit nach Schulöffnung gründete
Hans-Dieter Schotsch sein erstes Ensemble, aus dem im Laufe
der Zeit das beliebte Folkloreorchester wurde. Seit 1983
spezialisierte sich die Gruppe vollständig auf Folkloretanzmusik
aus ganz Europa, spielte bisher 8 CDs ein und trat mehrfach
im Fernsehen auf (z.B. in "Kein schöner Land").
Mittlerweile wirken bei Ohrwurm fünf Musiklehrer mit
und so dachte man sich nun für das Schuljubiläum
etwas ganz besonderes aus: Heitere und herzzerreißende
Liebeslieder aus vergangenen Zeiten. So ist von Sängerin
Waltraud Leininger und Hans-Dieter Schotsch ein vertonter
Kussunterricht aus dem 18. Jahrhundert oder die Klage eines
Mädchens, das immer noch keinen Mann hat zu hören.
Liebesleid klingt sowohl aus dem berühmten französischen
Chanson "Belle qui tiens ma vie" (16. Jhd) wie
aus John Dowlands "If my complains" oder dem deutschen
"Ach Elslein, liebstes Elselein" (um 1500). Es
geht aber oftmals auch um überschwängliche junge
Liebe wie bei"Totus floreo" aus der Carmina Burana
(13. Jhd) oder um heimliche Seitensprünge, die auch
Keuschheitsgürtel nicht immer verhindern konnten. Mit
Harfe (Sylvia Hoyer-Schotsch), diversen Flöten und
Krummhörnern (Susanne Fitzer, Uta Katzenmaier Diethard
Heß) , Schlüsselfiedel (Bernhard Witzke), Drehleier
(Birgit Lamprecht), Cister, Mandolinen, Mandoloncello (Ute
Reisig), Renaissancelaute, Gitarre, Tambura, (H.D.Schotsch),
Violinen, Kontrabass und diversem Schlagwerk (W. Leininger)
wird außer den Liedern auch Jongleur Jochen Poeschko
bei seinen Kunststücken mit fetzigen Musikstücken
aus alter Zeit begleitet. Zur allgemeinen Erheiterung werden
Schauspieler der Theatergruppe "Palette" mit Überleitungen
und Texterläuterungen beitragen. Bekannt wurde die
Gruppe um Hortense Stein in Schriesheim durch ihre Mitwirkung
bei der "Krimilesenacht" 2002 in der Stadtbibliothek
und durch ihre hervorragenden Loriot-Sketche. Teile des
Programms werden von den Musikern und Schauspielern auch
bei der diesjährigen Lesenacht mit dem Thema "Historischer
Roman - Mittealter/Reformationszeit" am 21.11. im Schulzentrum
Schriesheim vorgetragen. Veranstalter war am 25.10. ist
die "Grüne Liste, Schriesheim".
Die Musikschule feierte Geburtstag
Samstag,11.Oktober 2003 in der
Mehrzweckhalle Schriesheim
Mit einem Konzert und geselligem
Zusammensein mit Bigbandklängen beging die Musikschule der
Gemeinden Schriesheim/Altenbach und Hirschberg ihr 25 -jähriges
Jubiläum. Nach einem Festakt im April im Zehntkeller und
einigen gelungenen Veranstaltungen wurde nun der Höhepunkt
angestrebt mit einem Konzert, das von Lehrkräften und Schülern
für alle Mitglieder, Eltern, Freunde und Gönner der Einrichtung
gestaltet wurde. Begonnen haben das Programm die Kleinsten
der Musikalischen Früherziehungskurse unter der Leitung
von Eva Schäfer, Birgit Hatzfeld und Stanja Schmidt-Eul.
Danach stellten sich einige junge Solisten und Ensembles
dem Publikum vor. Das Konzert beschloß dann das Streichorchester
unter der Leitung von Violinenlehrer Alexander Gawrilenko.
Mit der Strada Montana Bigband, geleitet von Saxophonlehrer
Olaf Weithäuser ging es dann zum geselligen Teil des Nachmittags.
Die Bigband hatte ihren ersten Auftritt im April und ist
nach einigen begeistert aufgenommenen Auftritten (z.B. beim
Straßenfest) bereits zu einer festen Größe des musikalischen
Lebens an der Strada Montana (Bergstraße) geworden. Zu der
mitreißenden Musik der Band durfte dann auch getanzt werden.
Brunch mit Musik beim "Heiße-Bäcker"
Im Hof der Bäckerei Heiß in Schriesheim
ging es am 14.09.03 ab 11 Uhr "heiß" her. Eine Woche nach
dem großen Straßenfest gab es in der verbliebenen Straußenwirtschaft
Gaumenfreuden und Livemusik. Anlässlich des 25-jährigen
Jubiläums der Musikschule war Bäckermeister Heiß gerne
bereit, eine gemeinsame Veranstaltung mit der Kultureinrichtung
zu machen. Schülerinnen und Schüler der Saxophon- und
Schlagzeugabteilung heizten mit ihren Lehrern dem Publikum
ein. Höhepunkt war dann der Auftritt der "Strada Montana
Bigband" unter der Leitung von Olaf Weithäuser. Diese
aus Erwachsenen und Schülern bestehende Formation der
Musikschule hatte im Frühjahr ihren ersten Auftritt mit
großem Erfolg im Zehntkeller. Auch beim Auftritt beim
Schwimmbadfest am 1. Mai war das Publikum begeistert.
Stimmungsvoller Abend in Majers
Weinscheuer am 19.7.2003
So
ähnlich muss es geklungen haben, wenn J.S.Bach oder
einer seiner Söhne einem Fürsten oder reichen
Gönner ein Geburtstagsständchen gab: Wunderschöne
Musik des 18. Jahrhunderts beim Licht vieler Kerzen im
alten Gemäuer, dazu guten Wein und eine angenehme
Temperatur, die die Hitze des Tages draußen vergessen
lies. Das Ambiente des Schriesheimer Weingutes Majer bot
also einen durchaus passenden Rahmen für ein Kammerkonzert:
Vor dunkelrotem Samt, umrahmt von Kerzenleuchtern, musizierte
das "Ensemble für Kammermusik Weinheim",
das die Musikschule Schriesheim zu ihrem 25-jährigen
Jubiläum eingeladen hatte. Wie man eingangs von Seiten
der Musikschule erklärte, werden alle Jubiläumskonzerte
in diesem Jahr vorwiegend von Lehrkräften und Schülern
der Schule gestaltet. Mit Stanja Schmidt-Eul (Violoncello)
und Natalia Wolf (Cembalo) musizierten zwei Lehrerinnen
der Musikschule, die durch zwei weitere hervorragende
und erfahrende Musikerinnen, Jutta Gühler (Querflöte)
und Christiane Wojciechowski-Nack (Violine), ergänzt
wurden. Zusammen produziert das Ensemble einen vollen,
warmen Klang, der durch die gute Akustik des Raumes bei
den Zuhörern keine Wünsche offen ließ.
Begonnen wurde feierlich mit einer Triosonate in G-Dur
von Carl Ph.Emanuel Bach für Flöte, Violine
und Basso contiunuo, einer typischen Besetzung des sogenannten
Generalbasszeitalters, in dem die Basslinie als wichtiger
Kontrapunkt zu den Soloinstrumenten gesehen wurde. Violoncello
und Cembalo übernehmen diese Basslinie, während
zusätzlichen Akkorde des Cembalos die Begleitung
abrunden. Weiter ging es mit einem Werk des großen
Meisters Johann Sebastian Bach selbst: Mit der Sonate
in e-moll für Flöte und Cembalo. Das anspruchsvolle
Werk stellt einige Anforderungen an das Soloinstrument,
was Jutta Gühler sowohl technisch als auch tonlich
hervorragend meisterte. Von Johann Joachim Quantz, einem
Zeitgenossen Bachs, war dann die Triosonate in f-moll
im satten Klang des gesamten Ensembles zu hören und
zu genießen. Nach
der Pause wurde ein mehrsätziges Stück von Ignaz
Pleyel gespielt, der erst sieben Jahre nach Bachs Tod
geboren wurde und wohl eher zu den Frühklassikern
gezählt werden kann. Das lebendige, spritzige Stück
wurde temperamentvoll von den vier Damen wiedergegeben.
Den Schluss des Programmes rundete C.Ph.E. Bachs Triosonate
in a-moll ab, wiederum im prächtigen Ton des Quartettes.
Das Publikum, unter dem sich vermutlich zwar kein blaues
Blut aber immerhin ein musikbegeisterter Landtagsabgeordneter
befand, war begeistert und forderte mehrere Zugaben. Alle
waren sich einig: Kammermusik in dieser Form sollte es
noch öfter in Majers Weinscheuer geben.
Tanz in den Mai am in der Strahlenberger Turnhalle
25 Jahre und kein bisschen leise...
tatsächlich am 30.04.03 gab es schon wieder
Musik von der Musikschule. Diesmal durfte auch wieder
dazu getanzt werden. Das Folkloreorchester OHRWURM, das
selbst 20. Geburtstag feiert, spielte wieder einmal Musik
aus aller Herren Länder. Einige anwesende Tanzleiterinnen
erklärten die Schritte zu den Mitmachtänzen
kurz und los ging es mit schwungvoller Musik bis nach
Mitternacht. Noch eine zweite Gruppe btachte Hans-Dieter
Schotsch diesmal mit: Den Erwachsenenspielkreis der Musikschule:
BAGAGE COURAGE, der inzwischen auch schon 5 Jahre besteht
und sich einen Namen gemacht hat. Außerdem waren
wieder Gabi Haun und Werner Bachmann mit von der Partie,
zwei Profis sowohl im Musizieren als auch im Tänze
anleiten. Sie tanzten mit den Gästen französische
Tänze zu ihrer auf Akkordeon und Drehleier gespielten
Musik. Jeder konnte mitmachen, jeder war eingeladen.
Den Mai begrüßen
mit Musik im Waldschwimmbad
Am 1. Mai gingt es dann weiter
im schönen Waldschwimmbad, das diesmal schon zu Beginn
des Wonnemonats seine Pforten öffnete. Ab 13 Uhr
musizierten Schülerinnen und Schüler der Musikschule
für hungrige und durstige Wanderer oder für Menschen,
die einfach Schwimmbad und Musik genießen wollten.
Zu Leckereien und Durstlöschern, die die IEWS anbot,
gab es Kaffeehausmusik mit Klavier, Flöten und anderen
Instrumenten. Ab 16 Uhr spielte dann die seit dem Straßenfest
wohlbekannt und beliebte Band: GROOVEYARDS mit Sängerin
Tina Appel.
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